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Entwicklungsprojekt

Die Konzeption des Museum-Besucherzentrums Dicke Margarethe nahm mit einem seltenen mittelalterlichen Schiffswrack ihren Anfang, dem Fund einer Kogge in Tallinn in Kadriorg (dt. Catharinenthal) im Jahr 2015.

Zeithorizont des Entwicklungsprojekts:

  • Im Jahr 2016 beginnen die Kuratoren des Estnischen Meeresmuseums mit den notwendigen Forschungsarbeiten für die Erschaffung der Ausstellung.
  • Im Sommer 2016 wird der Ideenwettbewerb für das Finden einer neuen architektonischen Lösung für den Gebäudekomplex ausgeschrieben. Diesen gewinnt das Architekturbüro KOKO Architekten mit der Arbeit „Welle“.
  • Im Jahr 2017 gewinnt Inphysica Technology den Wettbewerb für Innenarchitektur mit der Arbeit „Wasserland“.
  • Im Herbst 2017 beginnt die Platvorm OÜ, die die Ausschreibung gewonnen hat, mit der Entwicklung von digitalen Lösungen für die Ausstellung.
  • Am 31. Januar 2018 wird die im April 1981 eröffnete Ausstellung geschlossen. Es beginnt ein großer Umzug.
  • Im Mai 2018 entscheidet sich die Stiftung für die Entwicklung des Unternehmertums (EAS) das Projekt „Die Entwicklung der Gebäudeanlage der Dicken Margarethe zu einem modernen, familienzentrierten Museum-Besucherzentrum“ mit den Mitteln zur Unterstützung der Attraktionen des Familientourismus mit 2,07 Millionen Euro zu fördern.
  • Im Mai 2018 beginnt die Polaar OÜ damit, der gesamten Ausstellung eine grafische Idee zu verleihen.
  • Im Juni 2018 wird ein Bauvertrag mit dem führenden Baupartner Acres OÜ abgeschlossen.
  • Im Herbst 2018 werden bei den Bauarbeiten unter dem Turm der Dicken Margarethe mittelalterliche Mauerfragmente und im Innenhof Mauerteile und ein Kanal gefunden, was es Historikern erlaubt, die Untersuchung der mittelalterlichen Stadtbefestigung zu präzisieren. Für eine Präsentation der Funde wird eine Änderung des Projekts durchgeführt.
  • Am 16. Oktober 2018 wird in der Halle der Kogge eine Grundstein-Kapsel gesetzt, die das Entwicklungsprojekt markiert. Im Dezember 2018 wird bei der Einrichtung des unteren Fundaments der Stützsäulen des Fundaments des Geschützturms eine Zeitkapsel von 1979 gefunden, welche den Bau des Estnischen Meeresmuseums markiert. Die Kapsel wird in den Stützpfeiler des Turms zurückgelegt.
  • Am Beginn des Winters 2018 ragte im Innenhof ein Betonpfeiler hervor, der auf das zukünftige, wichtige Ausstellungsstück, die Kogge, wartete. Es wird geplant das Museum-Besucherzentrum am Ende des Jahres 2019 zu eröffnen.

Nach der Eröffnung des Museums stehen die Große Strandpforte und der Geschützturm, die Dicke Margarethe, in ihrem ganzen Umfang im Dienst der Besucher. Eine neue familienzentrierte und lebendige Ausstellung führt den Besucher in die spannende Welt des Seehandels und des Schiffsbaus. Die im mittelalterlichen Tallinn einen Anfang nehmende Geschichte betont die Bedeutung von Estland als einem Meeresstaat und die Bedeutung des Meeres für Estland, die hiesige Meereskultur ist beständig und formt die Identität der Esten bis heute. Neben dem Wrack der Kogge erhalten in der Ausstellung Schiffsmodelle einen Ehrenplatz, die es erlauben, ganze Flotten in den Ausstellungssaal zu bringen zusammen mit ihren Geschichten, die mit ihrer bunten Geschichte bekannt machen. Die Exponate und die Geschichten unterstützen die neuen, schlauen, technologischen Lösungen, welche die Informationen in spielerischen Form eröffnen.

Mit dem Entwicklungsprojekt werden auch gleichwertige lebendige Möglichkeiten für Besucher mit besonderen Bedürfnissen gegeben, um eine einzigartige Anlage einer mittelalterlichen Stadtfestung und die Geschichte der Schifffahrt in Estland zu erfahren. Erstmals in Estland wird der Zugang derart komplex gelöst: das mittelalterliche Gebäude wird maximal verändert, im Umfang von etwa 90 % wird es zugänglich für Rollstuhlfahrer, es wird ein Lift eingebaut, eine Hörgeräte verbindende Induktionsschlaufe mit Geräuschverstärkung, ein Leitseil für Blinde, ertastbare Kopien ausgewählter Schiffsmodelle und vieles andere mehr. Die Schaffung der Zugänglichkeit wird unterstützt vom Zielkapital Bürgergesellschaft (Kodanikuühiskonna Sihtkapital) und EV100 (Estnische Republik 100). Sehen Sie weiterhin.

Faktenblatt des Entwicklungsprojekts (.pdf)

Der Name des Projekts, das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mitfinanziert wurde: die Entwicklung des Gebäudekomplexes der Dicken Margarethe (estnisch Paks Margareeta) zum familienorientierten Komplex mit einem Museum und Besucherzentrum.

Kurzbeschreibung des Projekts: das Projekt dient zur Eröffnung der Dicken Margarethe als modernes familienorientiertes Museum-Besucherzentrum, das die Touristenlandschaft Estlands bereichert und mit der Familie reisende ausländische Touristen zusätzlich motiviert, Tallinn zu besuchen. Das tatsächliche Potential des Gebäudekomplexes der Dicken Margarethe, das eines der einzigartigsten Objekte der zum Welterbe von UNESCO gehörenden Tallinner Altstadt ist, als wichtige Landmarke wird im Stadtbild klar hervorgehoben und es wird eine für Familien gemeinsame Entdeckungsfreude bringende ereignisreiche Geschichten aus der Meeresgeschichte erzählende Ausstellung geschaffen.

Ziel und Ergebnis: das Hauptziel des Projekts ist es, ein die Familien gemeinsam die spannende Welt des Meeres und des Schiffsbaus zum Entdecken einladendes Besuchererlebnis zu bieten, um die Attraktivität von Tallinn als Ziel für Familientourismus zu erhöhen und die Besuchsdauer der mit Familien reisenden Menschen in Tallinn zu verlängern.

Beitragssumme: 2 070 209,47 Euro