Im Wasserflugzeughafen Lennusadam eröffnete eine Ausstellung zum Thema Ozeane und Ostsee

Am 17. Oktober wurden im Tallinner Wasserflugzeughafen Lennusadam die Ausstellung „Unbekannte Ozeane“ des Amerikanischen Naturkundemuseums American Museum of Natural History sowie die Ausstellung „Die Ostsee im Weltmeer“ des Estnischen Meeresmuseums eröffnet.

„Estnische Forscher nehmen an hochangesehenen Projekten zur Erforschung des Weltmeeres teil, weswegen es an der Zeit ist, dieses Thema in populärwissenschaftlicher Form auch unseren Museumsbesuchern näherzubringen,“ sagte der Leiter des Estnischen Meeresmuseums Urmas Dresen.

„Mit der Eröffnung der Ausstellung in Tallinn wird man auf unserem Kontinent zum ersten Mal sehen können, welche Erkenntnisse in welcher Form das American Museum of Natural History zu den Ozeanen parat hält, die lediglich zu knappen 15 Prozent erforscht sind. Dagegen ist die Ostsee eines der weltweit am besten erforschten Gewässer. Deshalb haben wir als Ergänzung zur amerikanischen Ausstellung in Zusammenarbeit mit Forschern aus fünf unterschiedlichen Disziplinen eine Ausstellung ins Leben gerufen haben, die unser Heimatmeer vorstellt,“ sagte Urmas Dresen. Er ergänzte, dass diese Ausstellung die zweite Kooperation des Estnischen Seefahrtsmuseums mit dem American Museum of Natural History darstellt, einem der größten Museen der USA.

John Sparks, Kurator der Ichthyologischen Abteilung des American Museum of Natural History und Kurator der Ausstellung „Unbekannte Ozeane“: „Im Laufe der zwei Jahrzehnte, in denen ich die Ozeane der Welt erforscht habe, verblüffte mich immer wieder der Einfallsreichtum meiner Meeresforscher-Kollegen. Sie nutzen die modernsten Technologien und passen sie für ihre Zwecke an, was Ihnen Entdeckungen ermöglicht, von denen wir früher nur träumen konnten. Zum Beispiel haben meine Kollegen und ich erst kürzlich das weitverbreitete Vorkommen von Bio-Fluoreszenz unter Meeresfischen aufgedeckt – ein Phänomen, bei dem Organismen Licht absorbieren, transformieren und in einer anderen Farbe wieder abgeben.“

„Die Besucher der Ausstellung werden über diese Forschungsarbeit erfahren und über vieles mehr, denn sie werden Forscher kennenlernen, die im wahrsten Sinne des Wortes nie zuvor gesehene Grenzen unserer Ozeanwelt beleuchten,“ sagte John Sparks vom American Museum of Natural History.

Im Rahmen des Ausstellungsprojektes sind zwei Publikationen in estnischer Sprache erschienen: Ein Kinderbuch, das die Ostsee vorstellt: “Ümarmudil otsib kodu” (zu Deutsch: Der Schwarzmund-Grundel sucht sein Zuhause) und für die Erwachsenen das populärwissenschaftliche “Veealuse maailma õhtuõpik” (zu Deutsch: Das Abendlehrbuch der Unterwasserwelt).

Die Ausstellung „Unbekannte Ozeane“ wird im Lennusadam bis zum 25. April 2021 zu sehen sein. Die Ausstellung „Die Ostsee im Weltmeer“ kann bis zum 30. Juni 2021 besichtigt werden.

Fotos von der Eröffnung der Ausstellung: https://www.facebook.com/media/set/?vanity=Lennusadam&set=a.3982741041754947

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